"Woher, warum, wieso, weshalb......!?"

Wo kommen unsere Produkte her?

Sind wir mal ehrlich: Produziert werden 99% der Led (Dioden, COB, Leiterplatten, Linsen, usw.) in Asien, meist ist nur noch der Hauptsitz und ein Teil der Forschung im Ursprungsland.

Auch wir beziehen unsere Einzelteile oder komplett Armaturen meist aus Asien. (Korea, Japan, China, Taiwan).

Wir kennen jeden unserer Hersteller persönlich und haben deren Produktionsstätte besucht, denn die Qualitätsunterschiede der Hersteller ist riesig und ohne Kontrolle unmöglich zu selektionieren. 

Der primäre Grund ist nicht einmal der Preis, sonder die Verfügbarkeit und die Qualität.

 

Hersteller:

Cree (USA/China)

Philips (Holland/China)

Osram (Deutschland/Malaysia/China)

Citizen (Japan/China)

Nichia (Japan/China)

Epileds (Taiwan)

Epistar (Taiwan)

Bridgelux (USA/China) 

Lumens (Süd-Korea)

Alu Menziken (Schweiz)

Meanwell (Taiwan)

 

Einige unserer Produkte haben wir selber entwickelt und lassen sie in Asien produzieren.

Das heisst: Planung, Kontrolle und Endmontage "swiss made"!



Die wichtigsten Grundmerkmale einer LED Pflanzenbeleuchtung

1. "COBs" sollten von Cree (CXA/CXB), Bridgelux (VERO), Citizen (CLU048) oder Lumens (ERGON) sein.

COBs laufen auf 30-60% ihrer angegebenen Maximalleistung, würde man auf ein 100 Watt COB auch 100 Watt Leistung zuführen würde der sich in kurzer Zeit verabschieden.

Hochwertige "Dioden" können mittlerweile die meisten namhaften Hersteller produzieren. Bei diesen Herstellern stimmt auch der beschriebene Leistungswert. 

Einzelne brauchbare Dioden haben max. 5 Watt, alles darüber macht keinen Sinn, da eine z.B. 10 Watt Diode zu heiss wird und für ihren Leistungsverbrauch ein zu kleines Spektrum abdeckt.

 

 

2. LED-Netzgeräte sollten von Herstellern wie z.B. Meanwell sein. (Prüfzeichen und Daten beachten)

 

 

3. Die Kühlung (passiv oder aktiv) muss zwingend grosszügig berechnet sein, nicht nur die Lebensdauer der Dioden/COB hängt davon ab, sondern auch die Lichtleistung (Nm,K,PPF,Farbechtheit) sinkt stark bei zu hoher Hitze. Gute Armaturen haben ein relativ hohes Gewicht (Masse=Wärmeableitung. 

Viele angebotene Produkte sind technisch von Anfang an nicht möglich, z.B. kann ein 300g Kühler aus Aluminium keine 50 Watt Wärmeabgabe kühlen. Verkauft werden diese Produkte trotzdem!

 

 

4. Auf die Angaben der meisten Hersteller von komplett Armaturen könnt ihr euch nicht verlassen z.B.:

 

Fake: 1000 Watt Lichtleistung, doppel-Dioden, Spektrum 380-850 nm, Stromverbrauch 190 Watt, 2,5 kg....usw....!

Realität: 600 Watt Lichtleistung, 3 Watt Dioden, Spektrum 390-730 nm, Stromverbrauch 300 Watt, 5,5 kg!

 

Es wäre schön, würde es so gute Produkte geben, vielleicht in ein paar Jahren......heute bestimmt noch nicht...!

 

Angaben zu PAR / umol/J / PPF / umol/s, / LUX wären zwar nützliche Angaben, jedoch testet jeder Hersteller unterschiedlich (wenn überhaupt), was die Angaben stark verzerrt.

 

Wir verlassen uns bei extern eingekauften Produkten nur auf unsere eigenen Messdaten, dies ist nur möglich wen man auch richtig eingerichtet ist. Wir verwenden Messgeräte von Uprtek und dies in realen Situationen und nicht in einer "Ulbricht-Kugel". Wir haben schon Produkte getestet die eigentlich ganz gut aussahen und von den angegebenen Werten her eine gute Leistung erbringen müssten. Ergebnis: z.T. verheerend schlecht (30% mehr Stromverbrauch, schädliches Licht-Spektrum, 3x weniger Par als angegeben...usw.

 

 

5. Linsen vor den LEDs sind wichtig (60°-120°) für die zielgerichtete Bündelung des Lichtes, jedoch muss die Qualität und die Wärmeableitung gewährleistet sein.

 

 

6. Andere Merkmale wie Schutz gegen Wasser und die Verkabelung sind auch wichtige Aspekte.....oder wollt ihr einen Stromschlag...oder 20 Stecker in eurer Growbox?

 

 

7. Einige Hersteller haben die Eigenschaften von Licht und Wellenlängen noch immer nicht verstanden, sie bauen komplett Armaturen mit z.B. 50x50 cm Fläche und einer Lichtleistung von 800 - 1500 Watt, mehreren Ventilatoren und WiFi Schnittstellen. (Stromverbrauch 700 Watt und mehr), da könnt ihr gleich wieder zur NDL greifen, denn eine so kleine (Fläche) Armatur wird nie mehr als 1,5 m2 ausleuchten, ausser ihr hängt sie 1 m und mehr über die Pflanzen. Doch leider ist Licht physikalisch an das "reziproke Quadratgesetz" gebunden (doppelter Abstand = Leistung durch 4)!

 

Mit 12 Stück von unseren GL120 Modulen inkl. Schienensystem (720 Watt Verbrauch) erhaltet ihr die doppelte Ausleuchtfläche, die intensivere Strahlung, eine ganz flächige Ausleuchtung, geräuschloser Betrieb (Passivkühlung) und dies zum gleichen Preis. (wie z.B. mit einer KIND LED K5 XL1000)


Lichtspektrum "1x1"

(Ansammlung von Berichten und Beschreibungen dritter)

BLAUES UND ROTES LICHT IN DER PHOTOSYNTHESE

 

WARUM BLAUES UND ROTES LICHT WICHTIG IST.

 

Vielleicht haben Sie schon einmal von der Wichtigkeit von blauen und roten Wellenlängen im Rahmen der Photosynthese gehört. Im Hinblick auf die Verwendung dieser beiden Farben in LED Pflanzenbeleuchtung wird viel Wahrheit mit Irrtum vermengt. Zuerst ist daher wichtig zu wissen, dass alle sichtbaren Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums von den Pflanzen verwertet werden. Befassen wir uns aber zuerst mit dem blauen und roten Licht, und deren Effekte auf die Pflanzen.

 

Die Chlorophylle A & B tragen in den Photosystemen I & II zum photosynthetischen Prozess bei, indem Sie spezifische Wellenlängen des Lichtes absorbieren. Chlorophyll A absorbiert die violett-blau und blauen Wellenlängen (zwischen 390-450nm; Spitze bei 420nm) und Orange bis Infrarot (600-700nm; Spitze bei 680nm). Chlorophyll A wiederum absorbiert violett-blauen bis grünen Wellenlängen (390-500nm; Spitze bei 480nm) und gelbe bis rote Wellenlängen (600nm-680nm; Spitze bei 630nm). Pflanzen nutzen dennoch grüne und gelbe Wellenlängen, da existierende Photopigmente grüne oder gelbe Wellenlängen (500-600nm) absorbieren.

 

BLAUES LICHT

 

Blaues Licht bringt nicht nur einen grossen Beitrag zur Photosynthese mittels der Chlorophylle - es beinflusst die Pflanzen auch auf andere Weise. Eine hohe Konzentration an blauem Licht ist in der Natur in der Regel zur Mittagszeit am höchsten, wenn die Sonne vertikal zur Erde steht. In der Regel geschieht dies zu einer Jahreszeit mit Spitzenintensitäten und Hitze, daher bewirkt in vielen Pflanzen eine hohe Intensität von blauem Licht eine Abschirmung: die Chlorophylle migrieren zum Boden der Zelle, um sich von den blauen Wellenlängen zu schützen. Auf der anderen Seite aber absorbiert die Phytochemikalie Cryptochrom das blaue Spektrum, welches für die Funktion des Phototropismus (Wachstum zur Richtung des Lichts) sowie für die Einleitung des zirkadianen Rhythmus (in Kombination mit Phytochrom und der Lichtperiode ) zuständig ist. Interessanterweise reduziert starkes blaues Licht die Abstände der Internodien in Pflanzen und bewirkt, dass sie kompakt und buschig wachsen - die Pflanzen verschwenden keine Energie auf die Bildung der Stiellänge, die in blau-dominanter Sonne überflüssig wäre. Viele Züchter verwenden blaues Licht, um die Pflanzen kompakt und unter Kontrolle zu halten. Zusätzlich steigt mit der intensität von blauem Licht die Anzahl der Stomata, und steigert möglicherweise die Photosyntheseraten noch weiter.

  

ROTES LICHT

 

Rotes Licht ist der zweite wichtige Treiber in der Photosynthese, und im Vergleich zu blauem Licht produziert es ebenso einzigartige Ergebnisse in der Formgebung der Pflanze. Rotes Licht ist am meisten vorhanden, wenn die Sonne tief am Himmel steht; morgens, abends und insbesondere im Winter - wenn die Sonne weiter entfernt ist. Können Sie sich vorstellen, dass Pflanzen aufgrund der Menge an rotem Licht genau wissen wird, welche Uhrzeit es ist? Und Sie haben Recht, denn Phytochrome sind Phytochemikalien, die sorgfältig rotes und infrarotes Licht beobachten. Besonders aufgrund der Balance zwischen Rot und Infrarot macht die Pflanze viele Entscheidungen, wie die Elongation (Verlängerung) der Stämme, der Einleitung der Blütephase, dem Reifen von Knospen. Rot, wie auch Blau trägt zur Bestimmung des zirkadianen Rhythmus bei.

 

FAZIT

Für kompakte und buschige Pflanzen wird mit blauem Licht beleuchtet.

Für grosse Pflanzen wird mit rotem Licht beleuchtet.

Die Beleuchtung mit beiden Kanälen rot/blau erzeugt beschleunigtes und gesundes Wachstum, allerdings lässt das rot-dominante Licht Pflanzen am meisten in die Höhe wachsen.

IR bringt den Pflanzen die benötigte Wärme.

UV-A/B kann bei richtiger Menge die Harz und THC Bildung verstärken.

Wenn der höchstmögliche Anteil an Nährstoffen und Antioxidantien gewünscht ist, sollte immer das volle benötigte Spektrum eingeschaltet sein, und dies ist neben Rot und Blau auch IR/UV/Grün/Orange/Gelb.

(natürlich im richtigen Verhältnis)

 

 


Für die dies genauer wissen wollen:

In welcher Verbindung steht Licht mit der Photosynthese bei Pflanzen?

Die Photosynthese ist ein komplexer Prozess, bei dem die Pflanze die Energie des Lichts verwendet, um Kohlendioxid (CO2) in Zucker (Saccharide) umzuwandeln. Die Lichtenergie wird benötigt, um organische Verbindungen herzustellen, die für das Wachstum der Pflanze essenziell sind. Unter dem Einfluss von Licht wird durch die Pflanze CO2 aufgenommen, woraus Zucker und Sauerstoff (O2) generiert wird. Die Umgebungstemperatur und die Wasserzufuhr haben zusätzlich entscheidenden Einfluss bezüglich der Photosynthese bei Pflanzen.

Wie nehmen Pflanzen die Strahlungsenergie auf?

Pflanzen nehmen die Strahlungsenergie über die Blätter durch Pigmente auf. Die Pigmente unterscheiden sich in Chlorophyll A, Chlorophyll B und den Carotinoiden. Das Verhältnis und die Größe der Pigmente sind von Pflanzenart zu Pflanzenart unterschiedlich. Richtwert: Chlorophyll A zu B beträgt ungefähr 3: 1.

Was passiert mit einer Pflanze, wenn die Beleuchtung ungenügend ist?

Bei zu niedriger Lichtintensität werden nicht genügend Nährstoffe gebildet und die Pflanze „verhungert“. Wenn das natürliche Licht nicht reicht, kann man die notwendige Beleuchtungsstärke mit speziellen LED-Wachstumslampen erreichen.

Welchen Einfluss haben die Lichtintensität und die künstliche Beleuchtungsdauer auf das Pflanzenwachstum im Winter?

Pflanzen benötigen auch im Winter eine ausreichende Beleuchtung. Je nach Pflanzenart gibt es ein Mindestmaß an Beleuchtungsstärke damit Pflanze genügend assimilieren kann. Nur bei Bäumen und Pflanzen, die im Herbst ihr Laub abwerfen, ist dann die Photosynthese gestoppt. Wichtig ist aber dann eine niedrige Umgebungstemperatur, damit der Neuaustrieb unterdrückt wird. Grundsätzlich sollte im Winter bei ca. 1 bis 10 Grad die künstliche Beleuchtung über 8 Stunden am Tag durchgeführt werden. Die Beleuchtungsstärke auf der Pflanze darf ca. 600 bis 800 Lux dabei nicht unterschreiten. Die LED-Pflanzenlampe muss dafür möglichst dicht über den Pflanzen positioniert werden.

Was wird bei einer Pflanze als „ungesundes“ Wachstum bezeichnet?

Das Wachstum einer Pflanze wird besonders angeregt, wenn die Beleuchtungsstärke zu gering ist und/ oder der Rotanteil im Licht besonders hoch ist. Leider handelt es sich in beiden Fällen dann nicht um ein „gesundes“ Pflanzenwachstum. Ist werden lange, dünne Triebe gebildet, die labil sind und oft abknicken. Es entsteht eine Vergeilung. Bei einer Beleuchtung mit ausschließlich blauem Licht, ist das Längenwachstum einer Pflanze aber nur sehr gering. Für ein gesundes Pflanzenwachstum wird eine bestimmte Beleuchtungsstärke (Abhängig vom Pflanzentyp) benötigt, die aus eine Kombinationen von Wellenlängen (rot+blau) besteht.

Ist künstliches Licht für das Pflanzenwachstum geeignet?

Ja, für die Photosynthese sind die Wellenlängen des künstlichen Lichtes maßgebend. Für das Pflanzenwachstum ist die verwertbare Photonenmenge entscheidend.

Wird während der Blütezeit vom Pflanzen ein erhöhter Rotanteil im Licht benötigt?

Ja, besonders bei blühenden Pflanzen sollte der Rotanteil im Licht höher gewichtet werden.

Benötigen Pflanzen auch eine Nachtruhe / Dunkelphase?

Pflanzen benötigen wie wir Menschen auch eine Erholung in Dunkelheit. Der Stoffwechsel bei Pflanzen arbeitet auch zyklisch und eine dauerhafte Beleuchtung kann die Pflanzen „stressen“.

Welche Wellenlängen im Licht sind für Pflanzen besonders wichtig?

Für die Chlorophyllproduktion sind primär zwei Wellenlängen des Lichtes wichtig:

Rot (Wellenlänge ca. 660 Nanometer)

Blau (ca. 450 Nanometer)

Die Kombination der Wellenlängen sollte im Verhältnis 8:1 bis 2:1 liegen und wird als PUR (photosynthetisch nutzbare Strahlung) bezeichnet.

Können Pflanzen auch grünes Licht absorbieren?

Neueste wissenschaftliche Untersuchungen haben festgestellt, dass einige Pflanzen auch Bereiche aus der „grünen“ Wellenlänge absorbieren. Forschungen der NASA haben ergeben, dass Pflanzen unter reinem blauem und rotem Licht etwas weniger wuchsen, als Pflanzen, denen grünes Licht beigesteuert wurde.

Was ist eine chromatische Adaption?

Viele Pflanzen (z.B. Schattenpflanzen) verfügen über eine chromatische Adaptation und können sich an verändernde Lichtverhältnisse begrenzt anpassen. Aufgrund der Adaption ist es zusätzlich schwierig Aussagen zur optimalen Beleuchtung zu treffen.

Was bedeutet bei Pflanzen der Begriff Assimilation?

Pflanzen sind photoautotrophe Organismen und nutzen das Licht als Energiequelle. Diese Form der Energieumwandlung in Feststoffe (Assimilation) wird bei Pflanzen Photosynthese genannt. Alle grünen Pflanzen nutzen bei der Photosynthese Wasser als Reduktionsmittel.

Was wir mit einem Absorptionsspektrum dargestellt?

Das Absorptionsspektrum, zeigt die Absorption (das Aufnehmen) und die Umwandlung von Licht in unterschiedlichen Wellenlängen bei Pflanzen.

 

Was bedeuten die Angaben:

PAR und PUR

PAR steht für Photosynthetically Active Radiation (photosynthetisch aktive Strahlung einer Lichtquelle), die von Pflanzen für die Photosynthese genutzt werden kann. Die PAR liegt zwischen 400 und 760 nm und wird in W/m² angegeben. Die Teilbereiche der nutzbaren Strahlung bezeichnet man als PUR Photosynthetically Usable Radiation (photosynthetisch nutzbare Strahlung). Die gebräuchlichsten Einheiten zur Messung von PAR sind PPF (photosynthetic photon flux) und PPFD (photosynthetic photon flux density).

 

PPF (Photosynthetischer Photonensfluss)

PPF ist die Messung der emittierten Lichtteilchen im photosynthetisch verwertbaren Bereich einer Pflanze und wird in µmol/s (mikromol pro Sekunde) ausgedrückt. PPF gibt die Anzahl der Photonen von einer Lichtquelle an, die für das Pflanzenwachstum wichtig sind. Die Messung muss in einer Ulbrichtkugel mit einem speziellen Spektrometer durchgeführt werden. Wir verfügen über ein Lichtmesslabor mit modernsten Spektrometern.

 

PPFD (Photosynthetische Photonenstromdichte)

PPFD gibt die Anzahl der Photonen an, die auf einer Fläche von einem Quadratmeter in einer Sekunde auftreffen und wird in µmol/m²/s (Mikromol pro Quadratmeter pro Sekunde) angegeben. PPFD ist die wichtigste Kennzahl für Pflanzenzüchter, da Sie die durchschnittliche Lichtintsentität auf der Bepflanzungsfläche angibt. PPFD drückt aus, wie viele Photonen auf die Pflanzen auftreffen. PPFD Messwerte sind abhängig von der Höhe der Lichtquelle. Bei Messwertangaben sollte die Höhe der Messung nicht fehlen, damit die Ergebnisse vergleichbar sind.

 

Mikromol

 Die Anzahl der Photonen, die der PAR-Wert pro Quadratmeter in der Sekunde angibt, wird als µmol (Mikromol) bezeichnet. Ein Mol enthält 6,022 · 1023 Teilchen. Ein Mikromol ist ein Millionstel davon (also 6,022 · 1017 = 602,2 Billiarden Teilchen). Die Einheit in der gemessen wird, ist somit Mikromol pro Quadratmeter in der Sekunde. Dieser Wert sollte bei Wachstumslampen im Datenblatt angegeben werden. Die meisten Pflanzen(z.B. Tomaten), die kein Schattendasein führen, benötigen 200 bis 800µmol/m²*s.

 

UV-B schadet den Pflanzen, auch wenn ein paar ganz schlaue das Gegenteil behaupten!!

Welche Strukturen der Pflanzenzelle werden durch UV-Strahlung verändert? – Nukleinsäuren (DNS, RNS): Die Basenpaarstruktur kann mit der hochenergetischen UVStrahlung direkt interagieren und wird dadurch eventuell zerstört. – Proteine: Unter anderem wurde eine Abnahme der Proteinmenge sowie die Deaktivierung einiger Enzyme an Testpflanzen festgestellt. Bsp.: Ein wichtiges Enzym namens Rubisco, welches für die CO Fixierung zuständig ist, wird durch UV-Strahlung zerstört. ₂ Die Zellmembranen z.B. von Chloroplasten können durch erhöhte UV-Belastung destabilisiert werden. Dadurch geht der Chlorophyll-Gehalt der Pflanze zurück und die Photosynthese wird erschwert oder verhindert. Die Pflanze kann kein CO mehr Fixieren, ₂ was sich wiederum verstärkend auf den Treibhauseffekt auswirkt. – Cytoskellet: Ein wichtiger Bestandteil der inneren Architektur von Pflanzen kann durch UVStrahlung geschädigt werden. Welche Auswirkungen sind bisher festgestellt worden? Nicht alle Pflanzen werden durch erhöhte UV-Strahlung gleich stark beeinflusst. Die Effekte sind aber allem Anschein nach ausschließlich negativ. Am häufigsten treten Veränderungen der Gesamtbiomasse bzw. eine Umverteilung dieser auf die verschiedenen Stadien der belasteten Pflanzen auf. Dies wird durch Experimente mit der wichtigen Agrarpflanze Reis deutlich, welche nach einer Bestrahlung mit UV-Strahlung große Mengen an Biomasse einbüßt. Bei Sonnenblumen wurde beobachtet wie ein wichtiges Wachstumshormon durch UV-Strahlung geschädigt wird und das Pflanzenwachstum erheblich einschränkt. In verschiedenen Stadien sind die Pflanzen besonders Anfällig. In der Keimungsphase beispielsweise hatten sie noch keine Zeit Schutzmechanismen auszubilden. Das Blühen wird durch UV-Strahlung verzögert oder auch verhindert. In manchen Fällen wird auch die Produktion von Blütenstaub verhindert und somit die Reproduktion der Pflanze gefährdet.

 

Wir könnte noch ganz viel über Lampen, Licht und Pflanzen schreiben......die Frage ist möchten alle soviel lesen..!;)

Bei weiteren Fragen könnt Ihr uns einfach anrufen oder schreiben!